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Wo sind Heizpilze verboten?

Enders Heizstrahler
Enders Heizstrahler

Auf den ersten Blick sind Heizpilze, gerade in der Gastronomie, eine sehr gute Idee. Denn überall dort wo es Außenanlagen gibt, die für die Gastronomie genutzt werden, möchten die Gastwirte natürlich auch dafür sorgen, dass die Gäste nicht frieren. Leider haben einige Studien gezeigt, dass Heizpilze nicht sehr umweltfreundlich sind, was dazu geführt hat, dass einige Städte und Bundesländer die Nutzung von Heizpilzen verboten haben.

Dazu muss jedoch gesagt werden, dass sich dieses Verbot in den meisten Fällen nur auf die mit Gas betriebenen Heizpilze bezieht und das dieses Verbot nur für öffentliche Betriebe wie Gaststätten, aber nicht für Privatpersonen, die zum Beispiel nur einmal während einer Gartenparty einen Heizpilz nutzen wollen, bezieht.

Warum sind Heizpilze in einigen Städten und Bundesländern verboten?

Heizpilze wurden in der Politik erst mit der Durchführung des Rauchverbotes in Kneipen und Gaststätten zum großen Thema. Denn Gastronomen begannen damit Heizpilze vor ihren Betrieben aufzustellen, sodass die Raucher wenigsten nicht frieren müssen, wenn sie zum Rauchen vor das Lokal müssen. Schnell zeigte sich jedoch, dass die mit Gas betriebenen Heizpilze sehr viel Kohlendioxid in die Luft abgeben und somit ein Risiko für die Umwelt darstellen.

Daher wurden nach und nach in vielen großen Städten und Bundesländern, die Nutzung dieser mit Gas betriebenen Heizpilze verboten. Zu diesen Städten und Bundesländern zählen unter anderem:
  • München
  • Berlin
  • Köln
  • Nürnberg
  • Ludwigsburg
  • Stuttgart
  • Tübingen

Doch auch in anderen Städten wie Düsseldorf wurde das Thema bereits heiß diskutiert und ein Verbot für Heizpilze ausgesprochen, damit die Umweltverschmutzung durch die Heizpilze vermieden wird.

Gilt das Verbot auch für Privatpersonen?

Pyramiden HeizstrahlerEin grundsätzliches Verbot für die Nutzung von Heizpilzen gibt es in Deutschland nur für Gastronomiebetriebe und andere öffentliche Einrichtungen. Bei Privatpersonen sieht die Situation so aus, dass die Heizpilze gekauft und genutzt werden dürfen, da das Thema Umweltschutz in diesen Fällen im eigenen Ermessen liegt. Zusätzlich ist es natürlich auch so, dass man als Privatperson vielleicht einen oder zwei Heizpilze benötigt, wenn man zum Beispiel im Herbst eine Gartenparty feiern will.

In den Großstädten, sieht es da ganz anders aus, denn gerade in Ortsteilen mit vielen Gaststätten wurde schon bis zu 100 Heizpilze auf verhältnismäßig kleinen Raum aufgestellt, was natürlich zu einer massiven Belastung mit Kohlendioxid in diesen Gegenden geführt hat, sodass das Verbot in diesen Gegenden durchaus Sinn macht. Wobei den Gastronomen oft eine gute und vor allem vom Kostenaufwand her nicht deutlich teurere Variante bisher noch fehlt.

Gibt es gute Alternativen?

Da die Einhaltung des Verbotes vom Ordnungsamt kontrolliert und bei nicht Einhaltung mit zum Teil hohen Geldstrafen geahndet wird, muss es natürlich auch Alternativen geben. Deswegen setzen viele Betriebe in der Gastronomie inzwischen auf Heizstrahler, die mit Strom betrieben werden. Denn diese sind auch für die Gastronomie nicht verboten.

Ein Nachteil an diesen Heizstrahlern ist, dass sie deutlich kostenintensiver als die mit Gas betriebenen Heizpilze sind. Deswegen gibt es viele Gastronomen, die das Verbot als sehr kritisch betrachten und natürlich dem entsprechend wütend reagieren, wenn einige Politiker fordern, dass man die Gäste, die zum Rauchen nach draußen gehen möchten, der Umwelt zur Liebe einfach mit Decken ausstatten solle. Da dies die einzige Alternative wäre, die der Umwelt keinen Schaden zufügt.

Raucher der Umwelt zu Liebe mit Decken austatten

Betrachtet man aber gleichzeitig, dass ein einzelner Heizpilz, der etwa 40 Stunden pro Woche in Betrieb ist rund 4 Tonnen Kohlendioxid produziert, so ist das Verbot und auch die anhaltende Diskussion darüber in jedem Fall gerechtfertigt. Denn rechnet man diesen Wert einmal auf all die Betriebe, die einen oder mehrere Heizpilze verwenden hoch, so erreicht man schnell eine wirklich erschreckende und auch gesundheitsgefährdende Maße an Kohlendioxid die da in der Luft verteilt wird.

Werden noch weitere Städte und Bundesländer Heizpilze verbieten?

Infrarot HeizstrahlerDie Diskussion ob Heizpilze erlaubt sind oder verboten werden sollte, wird in vielen Stadtparlamenten heiß diskutiert. In Städten wie Kiel, Magdeburg oder Potsdam steht die Debatte um Heizpilze schon seit einigen Jahren immer wieder auf dem Plan und auch in Düsseldorf, wo in manchen Stadtteilen das Verbot bereits ausgesprochen wurde, ist die Debatte noch nicht beendet.

Ein einheitliches Verbot auf Bundesebene ist allerdings eher nicht zu erwarten, da dies ein Punkt ist dessen Entscheidungsgewalt den einzelnen Kommunen zu fällt. Auch daher ist es nicht verwunderlich, dass es immer wieder Gastronomen gibt, die gegen das Verbot Beschwerde einlegen oder gar eine Klage erwägen, die es aber wegen den geringen Erfolgschancen meist gar nicht erst bis zu einer Verhandlung schafft.

Daher bleibt Gastronomen, die ihren Außenbetrieb auch im Herbst offen halten wollen oder die nicht möchten, dass ihre rauchenden Gäste draußen frieren müssen, langfristig nach Alternativen zum Heizpilz suchen. Denn gerade in Großstädten weitet sich das Verbot der sogar als Killerpilze bezeichneten Heizstrahler immer mehr aus und wird auch nicht wieder aufgehoben werden.

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